Studie bestätigt: Feinstaub besonders gefährlich für Menschen mit Herz- und Lungenerkrankungen

Bei Herz- und Kreislauferkrankungen stellen die winzigen Partikel ein etwa gleich großes Risiko wie Tabakrauch dar – nur sind sie de facto kaum vermeidbar. Mit jedem Atemzug kommen Feinstaubpartikel wie Ruß, Mikroplastik, Reifenabrieb und andere winzige Teilchen in unsere Lungen. Wenn sie kleiner als ein Mikrometer sind, gelangen sie sogar ungehindert in unsere Blutgefäße. Dort fördern sie Entzündungsprozesse und begünstigen so auch Arteriosklerose, also Einlagerungen an den Gefäßwänden. Bei dauerhafter Belastung führt das zu Schäden an Lunge, Herz und Gefäßen. ForscherInnen fordern daher eine Senkung der Grenzwerte und erhöhte Beachtung von Feinstaub als Gesundheitsrisiko.

Primar Dr. Robert Hatschenberger, Ärztlicher Direktor des Klinikums Bad Hall, rät daher PatientInnen mit Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankungen, Bereiche mit hoher Luftverschmutzung wie stark befahrene Straßen besonders zu meiden.


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Magazin rehaZEIT (Ausgabe 2019)