Klinikum Bad Hall ist zertifiziertes Zentrum für Multiple Sklerose

Multiple Sklerose wird auch als Krankheit mit den vielen Gesichtern bezeichnet, da die Symptome so vielfältig sind. Die Autoimmunerkrankung selbst kann ebenfalls sehr unterschiedlich verlaufen. Meist beginnt sie schubförmig und wird von beschwerdefreien Phasen abgelöst, später kann sie in einen sogenannten sekundär fortschreitenden Verlauf übergehen. Die Erkrankung lässt sich nicht heilen, mit regelmäßiger Rehabilitation kann der Verlauf jedoch positiv beeinflusst werden. Das Ziel ist, mit einem individuell auf jede Patientin und jeden Patienten abgestimmten Therapieplan die Selbstständigkeit zu fördern beziehungsweise zu erhalten. Die Lebensqualität soll verbessert und Pflegebedürftigkeit so weit wie möglich vermieden werden. 

 

„Die Re-Zertifizierung des Klinikums dient der Qualitätssicherung sowie der kontinuierlichen Verbesserung der integrativen Betreuung von Menschen mit Multipler Sklerose“, erklärt Primar Dr. Robert Hatschenberger, Ärztlicher Direktor am Klinikum Bad Hall und Leiter der Abteilung Neurologie. Zu den notwendigen Kriterien für dieses Gütesiegel zählen unter anderem die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten zur Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Multipler Sklerose sowie eine bestimmte Mindestanzahl an jährlich behandelten Personen. Zudem muss das Haus strukturelle und organisatorische Voraussetzungen zur Behandlung von Menschen mit Multipler Sklerose erfüllen. 


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Magazin rehaZEIT (Ausgabe 2020)