Hocheffiziente neurologische Rehabilitation mit Gangroboter G-EO

Mit dem G-EO-System kann die Intensität der Therapie – abhängig von den individuellen Anforderungen und Reha-Zielen – gut gesteigert werden. Zum Einsatz kommt es etwa nach einem Schlaganfall, bei den Diagnosen Multiple Sklerose und Morbus Parkinson, bei Rückenmarksverletzungen oder Traumata. Ziel ist es immer, die Gehfähigkeit wiederzuerlangen und eine Verbesserung des Gangbildes zu erreichen. „Das Gehirn verändert sich durch Eindrücke und Erfahrungen laufend, neue Verbindungen zwischen Nervenzellen entstehen. Durch ständiges, hochfrequentes Wiederholen können auch verloren gegangene Fähigkeiten wiederhergestellt werden und gerade dabei ist es sehr sinnvoll, roboterassistierte Geräte wie den G-EO einzusetzen“, sagt Primar Dr. Robert Hatschenberger, Neurologe und Ärztlicher Direktor 
am Klinikum Bad Hall. „Manche Patientinnen und Patienten sind anfänglich aufgrund der Größe des Gangroboters ein wenig skeptisch. Wenn sie aber die ersten Schritte mit der Unterstützung des Roboters geschafft haben, möchten sie am liebsten täglich damit trainieren.“


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Magazin rehaZEIT (Ausgabe 2020)