Frühe Warnzeichen bei Morbus Parkinson

Lange bevor es überhaupt zu den oben genannten Symptomen kommt, kann sich die Nervenerkrankung bemerkbar machen. Typische Frühsymptome sind zum Beispiel häufige Verstopfung, verringerter Geruchs- und Geschmackssinn, Erektionsstörungen oder übermäßige Verspannungen. Auch eine veränderte Handschrift – die Buchstaben werden kleiner – kann ein frühes Warnzeichen sein. Da diese Symptome die Motorik nicht beeinflussen, werden sie oft übersehen und die Erkrankung wird erst in einem fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert. Der einzige Weg, Morbus Parkinson zu erkennen, ist die Diagnose anhand einer Hautprobe. Dabei werden die Nervenenden in der Haut auf Eiweißablagerungen untersucht. Das ermöglicht einen frühzeitigen Befund und Therapie, wodurch der Krankheitsverlauf enorm verbessert wird.


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Magazin rehaZEIT (Ausgabe 2019)