Maßnahmen zur Sturzvermeidung

„Ein Sturz hat oft gravierende Folgen wie Brüche, aber auch Prellungen und Verstauchungen können sehr lange schmerzhaft sein. Was im Alter oft noch hinzukommt, ist die Angst vor einem Sturz. Doch damit entsteht ein Teufelskreis, denn zur Angst kommt die Vermeidung und Betroffene wollen sich dann möglichst wenig bewegen. Aber genau das ist falsch. Darum ist es wichtig, sich mit dem Thema Sturzprophylaxe auseinanderzusetzen und mit dem richtigen Wissen Stürze zu verhindern“, betont DGKP Ulrike Schubert, MSc, Pflegedirektorin am Klinikum Bad Hall.

 

Zu den Risikofaktoren für einen Sturz zählen:

  • Sturz im letzten halben Jahr
  • Hohes Alter (> 80 Jahre)
  • Neurologische Erkrankungen
  • Bewegungseinschränkung
  • Gangunsicherheit
  • Eingeschränktes Gleichgewicht
  • Reduzierter Allgemeinzustand
  • Fremde Umgebung

 

So vermeiden Sie Stürze:

  • Tragen Sie Schuhe, in denen Sie guten Halt haben.
  • Verwenden Sie Ihre Hilfsmittel zum Gehen – beispielsweise Rollator oder Stöcke –, sofern Sie welche haben.
  • Verwenden Sie Hilfsmittel wie Brille und Hörgerät.
  • Achten Sie auf ausreichende Beleuchtung.
  • Verwenden Sie zur Körperpflege eine rutschfeste Unterlage bzw. einen Hocker.
  • Achten Sie darauf, keine Stolperfallen durch am Boden liegende Gegenstände zu verursachen.
  • Nehmen Sie Ihre Medikamente so ein, wie sie von der Ärztin/vom Arzt verordnet wurden.
  • Achten Sie besonders bei Schwindel auf Ihre Sicherheit und kontaktieren Sie gegebenenfalls Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

 

 


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Magazin rehaZEIT (Ausgabe 2019)