Ein Hund ist gut fürs Herz

Auf Basis von Daten aus schwedischen Registern kam ein Forschungsteam nun zum Ergebnis, dass alleine lebende Menschen mit Hund im Vergleich zu alleine lebenden Menschen ohne Hund ein um 33 Prozent reduziertes Sterberisiko nach einem Schlaganfall haben. Leben Hundebesitzerinnen/-besitzer mit einer Partnerin/einem Partner oder einem Kind zusammen, ist das Sterberisiko nur um 15 Prozent reduziert. Dr. Robert Hatschenberger, Ärztlicher Direktor des Klinikums Bad Hall, erklärt: „Vermutlich haben alleine lebende Hundebesitzerinnen und -besitzer durch die verstärkte und regelmäßige körperliche Aktivität einen höheren Schutz. Wenn sich das Gassigehen auf mehrere Familienmitglieder verteilt, sinkt dieser Effekt. Außerdem profitieren alleine lebende Menschen von den positiven Gefühlen, die ein Hund mit sich bringt. Das vermindert das Risiko für Depressionen, Angstzustände sowie Bluthochdruck und erhöhte Herzfrequenz.“  


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Magazin rehaZEIT (Ausgabe 2019)